Nach einer weitern Kontrolle beim Arzt wurde mir nochmals klar gemacht, dass ich wohl eher nicht vor Mitte April mit Bikeinheiten beginnen darf. Somit fällt das erste Rennen in Treuchtlingen bestimmt aus. Auch das zweite Rennen der Specialized Sram Enduro Serie werde ich vermutlich ebenfalls nicht bestreiten können. Am nächsten Donnerstag habe ich noch einen Termin beim Sportarzt. Hoffentlich hat dieser motivierendere Infos für mich.

Für die nächsten 6 Wochen muss ich aber so oder so auf jegliche Belastungen meines linken Armes verzichten. Juhuu…Sechs Wochen Rollentraining…=/

IMG_0053_web

Zehn Tage vor meinem Abflug ins Trainingslager nach Malaga stürzte ich beim Pumptrack-Training und zog mir dabei eine Radiusköpfchenfraktur am linken Ellenbogen zu. Nach dem super Winteraufbau und meiner bereits erstklassigen Form, ist dies ein herber Dämpfer für mich. Ich habe mir für die kommende Saison sehr viel vorgenommen und dafür auch sehr hart gearbeitet. Leider muss ich jetzt für sechs Wochen auf Sport verzichten und in frühestens zwölf Wochen sollte der Bruch komplett verheilt sein. Es fällt mir nicht leicht dies zu akzeptieren.

Genau zwölf Wochen dauert es bis zum ersten Rennen in Treuchtlingen. Es ist und bleibt mein Ziel dort an den Start zu gehen! Im Moment und sicher bis die Schmerzen nachlassen, sind mir aber die Hände für weitere Aufbaueinheiten gebunden. Sobald es aber mein Arm zulässt, werde ich weiter für meine Ziele arbeiten und Step by Step zu meiner alten Form zurück finden.

NEVER GIVE UP!!!

IMG_0010 bearb_kleinAlternativtraining Wandern rund um Aarau:)

 

Bike 1 von 2 ist bereits eingetroffen und hat die erste kurze Probefahrt in der Aarauer Altstadt hinter sich. Der erste Eindruck ist top. Sobald sich der Schnee verzogen hat, wird es seinen ersten Trails unter die Räder kriegen. Dann werde ich ein detaillierteres Feedback geben können.

Upgrades: Shimano Saint, DMR Vault und Maxxis Minion (kommen noch).

Silvan wird 2015 vorallem mit diesen 2 Bikes unterwegs sein:

Asset_245337

Trek Slash 9.8 – 650B – 160mm Federweg – ca. 12.5 kg – Upgrades: Kettenführung TRS+ 2015, Ergon GA1 Evo, Crankbrothers Mallet Pedal

Asset_250715

Trek Session 88 – 650B – 210mm Federweg – ca. 16.5 kg – Upgrades: Shimano Saint Bremsen

 

W_treuchtlingen

Nach einer vierstündigen Autofahrt nach Treuchtlingen erreichten Anna und ich den Schauplatz des letzten European Enduro Series Rennens von diesem Jahr. Am folgenden Morgen begaben wir uns auf den Trainingslauf und inspizieren die insgesamt 5 Stages. Die jeweiligen kurzen, aber anspruchsvollen Abschnitte ließen einen engen Rennausgang  vermuten. Dies bestätigte sich auch bereits im Prolog. Anna erreichte dort den 5ten und ich den 9ten Platz. Somit gelang uns eine solide Leistung und wir erarbeiteten uns eine gute Ausgangslange für das Rennen am nächsten Tag.

W_IMG_4424

Zieleinfahrt Prolog/Stage 7 Rider: Stefan Scarpellini 

Am Wettkampf selber waren die Wetterbedingungen optimal. Das allererste Mal in meiner bisherigen Rennserie gab es keine Stürze oder sonstige Defekte! 😉

Das Endergebnis war ein zweimaliger 5ter Platz für Anna und mich. Dies liess auf ein gutes Gesamtresultat des European Enduro Series hoffen. Um lediglich 15 Punkte verpasste ich das Podest der Gesamtwertung und beendete somit die Serie auf dem guten 4ten Rang.

W_IMG_4451

W_IMG_4452

 

Start zum Rennen von Anna

Erwartungsvoll blicken wir bereits auf die kommende Endurosaison 2015!

Aber zuerst geht’s erst mal ins harte Wintertraining, yehaa! ;D

W_IMG_4444

[vimeo clip_id=107578452 width=600]

Das vierte Rennen der European Enduro Serie fand im Dreiländereck Italien-Östereich-Schweiz statt. Schon am Samstag bei der Streckenbesichtigung zeigte sich, dass dies mein wohl härtestes und längstes Endurorenne werden würde. Die Stages waren meist sehr lange und hatten oft anspruchsvolle wurzlige Abschnitte.

X_IMG_4066 copy

Das Schloss Nauders wo der Prolog statt fand.

Nach dem Training stand wie immer der Prolog auf dem Programm. Im Training stürzte ich noch auf dem kurzen Downhillabschnitt. Mein Plan war deshalb, diesen Abschnitt möglichst safe runterzufahren, auf der zweiten Hälfte zu explodieren und voll gas Richtung Ziel hoch zu pedalieren.

Dies ging voll auf! Ich gewann den Prolog und feierte somit meinen ersten Sieg. Leider hatte dies nur einen geringen Einfluss auf das 35 Minuten dauernde Rennen vom Sonntag.

X_IMG_4083

Start zur Stage 5. Leider stürzte ich da der vor mir gestartete Fahrer 5 Meter vor mir crashte und ich nicht mehr ausweichen konnte. 😉

Die erste Stage brachte ich einigermassen clean runter und bei der Stage 2 zerstörte ich leider mein Klickpedal. Somit hatte ich ein wenig Probleme genügend halt auf meinen Pedalen zu finden. Alles in allem konnte ich aber auch dieses Rennen mit dem 8. Rang erneut in den Top 10 abschliessen. Anna Eberhard fuhr bei den Amateur Women auf den 9. Rang. Team Grassi Bikes beide in den Top Ten, yeah!!

Als nächstes steht das Endurorennen in Treuchtligen Deutschland auf dem Programm.

x_IMG_4063 copy

X_IMG_4068 copy Kopie

0_LOGO BIKE ATTACK300

Auf der Lenzerheide fand wie jedes Jahr das Trek Bike Attack statt. Dieses Jahr war auch ich das erste Mal nebst 700 anderen Fahrer/innen am Start.

Das Wochenende startete für mich leider nicht optimal. Beim Training am Freitag stürzte ich ziemlich heftig auf den Kopf. Deshalb entschied ich mich für die Quali am Samstag mein Downhill Bike zu nehmen. Ich wusste, dass es nicht die schnellste Variante war, aber mit leichten Kopfschmerzen startend, für mich bestimmt die sicherste. Vom Rothorn bis in die Lenzerheide gelang mir ein passabler Run. Daraus resultierte der gute 36. Quali-Rang. Mein Ziel ein Top 20 Rang lag also immer noch in Reichweite.

Da es mir in der Quali nicht für die Top 20 gereicht hatte, musste ich bereits um 6:00 für die Bergfahrt anstehen um mir ein top Startplatz zu sichern. Als Lohn bot sich mir oben auf dem Rothorn dieses wunderschöne Panorama und die erste Reihe hinter den Top 20.

0_IMG_3972

Panorama Rothorn 7:00 Uhr

0_IMG_3963 0_IMG_3953 0_IMG_3971

Rennvorbereitungen

0_profil2-2008.350

Streckenprofil

Die Strecke führte vom Rothohrn (2861 m ü. M.) über 20km meist Downhill bis nach Churwalden (1240 m ü. M.). Das Rennen bot dennoch einige Uphill und Flachpasagen in denen ich vor allem Plätze gutmachen wollte. Leider kam alles ein bisschen anders. Nach ca. ¼ der Strecke riss bei mir das Schaltkabel und ich musste alle Anstiege und Flachpasagen mit dem stärksten Gang fahren. Dies kostete mich sehr viel Zeit und vor allem Kraft. Bis in die Lenzerheide kam ich aber noch einigermassen gut voran. Der zweite Teil nach Churwalden wurde für mich aber zur Tortur. Trotz grossem Kampfgeist verlor ich ca. 10 Plätze. Auf den letzten vier Minuten verabschiedete sich dann meine Schaltung komplett und ich büsste weitere Ränge ein. Rollend und rennend rettete ich den 37. Rang ins Ziel. Wäre bestimmt mehr drin gelegen – but that’s racing =)

004_Gopro Kopie

sportograf-52901403_lowres 005_Gopro Kopie

Eindrücke vom Start

Link zum SRF Bericht

Wer findet mich?=)

Hier der offizielle Movie zum Rennen:

 

Am ersten Juli Wochenende fand in Flims das zweite Rennen der European Enduro Serie statt. In meinem zweiten Rennen der Saison habe ich mir vor allem eines vorgenommen – NO CRASHES 😉 und Top 20 bei den Amateuren – naja es kam ein bisschen anders.

f51566e3907083cf372a6321ef084f70

Prolog am Freitag

Die 5 Stages waren alles super cool und abwechslungsreich. Die schwierige erste Stage meisterte ich problemlos. Bei Stage 2 legte ich mich in einer Kurve einmal in den Dreck – auf den nassen Wurzeln war ich aber bei weitem nicht der Einzige der den Waldboden etwas genauer angeschaut hatte;). Leider liess bei der längsten Stage im letzten drittel meine Konzentration nach und ich stürzte nochmals unnötig. Dennoch konnte ich das Rennen auf dem für mich guten 7. Rang beenden.

Es war ein tolles Weekend und ich freue mich auf die nächsten Rennen.

Stage 3

Ziel Stage 3

First Enduro Race

After a good run I finished 4th place in the seeding run behind Ex-Worldcup Downhiller and Norwegian Downhill-racers from the National team. I was quit stocked and pretty nervous for the race on the next day.

Short sum-up of the Race: It was raining the whole day and the trails were muddy and f**king slippery. I’ve got a flat tire after the first stage – 20 min to the next stage was not enough time to put a tube on. After I refilled my tire with air I had to sprint up the hill to stage two. I lost nearly all air again – I refilled my tire till two minutes before the start to stage two – I rode stage two, the longest stage, with a halve-flat tire. I tried to ride as smooth as possible – because stage three was cancelled I had enough time to put a tube in my tire. To avoid a flat tire again I filled a lot air in – Stage 3 and 4 I had two crash – maybe to much air in the tire and after all the trouble I had too tired.

I finished 11th what was still pretty awesome…

0887257eedd2baab92278178a4d5edbf

photo by Alice Grindheim

6df7245d4ee3b52253433215a8979006

photo by Svenn Fjeldheim

c0e125138d4364f230751a8af39e3cb6

photo by Svenn Fjeldheim

eb65b6ec688ec21e297d54fc1ac46a59

eb39f5c42e3a66fbfcf68f16055f4d3c