Enduro-Saisonstart in Dolceacqua

Endlich durften wir am vergangenen Wochenende in die Enduro-Saison 2016 starten. Das Rennen Dolcenduro der Urge 1001 Enduro Tour fand in Dolceacqua in Italien statt. Für uns war es das erste Rennen in der Klasse der lizenzierten Fahrer und der Wettkampf diente deshalb in erster Linie als Standortbestimmung.

Nach heftigen Regengüssen zu Beginn des Trainingstags am Samstag, besichtigten wir die Rennstrecken. Diese führten uns durch atemberaubende mediterrane Landschaften mit Ausblick auf das Mittelmeer und überall roch es nach Thymian und Rosmarin. Die Trails waren einfach nur genial! Die Stages führten durch technisch anspruchsvolle bis auch sehr schnelle Abschnitte, jedoch gab es auch immer wieder sehr tretlastige Streckenabschnitte. Zufällig erfuhren wir während dem Training, dass die aktuell ausgesteckte dritte und vierte Stage gestrichen und durch eine Strecke am Ende des Tals ersetzt werden würde. Mit Hilfe des Buses schafften wir es unter Zeitdruck die letzte Strecke noch im Hellen besichtigen zu können. Bis nach oben brauchten wir mit dem Auto ganze 40 Minuten und wir wussten, dass uns am nächsten Tag ein hartes und langes Rennen bevorstand.

Am Renntag wurden wir bei perfektem Wetter um 9 Uhr auf die 55 Kilometer lange Strecke geschickt. Nebst den Enduro-Weltspitzefahrern wie Nico Vouillloz und Cécile Ravanel waren viele weitere Topfahrer aus Europa am Start dabei. Es war klar, dass dies kein einfaches Rennen werden würde.

Auf der ersten Stage ging es, nach über einer Stunde Wartezeit, mit einem Kaltstart auf die Strecke. Diese forderte uns, mit ihren steilen Anstiegen, alles ab. Die zweite Stage war der ersten sehr ähnlich und die Anfahrt zur Stage drei hatte es ebenfalls in sich. Zuerst führte der Weg ungefähr 10 Kilometer das Tal hinauf und auf den letzten 5 Kilometer mussten nochmals etwa 1000 Höhenmeter zurücklegt werden. Für die letzte Rennstrecke brauchte es nochmals volle Konzentration, um die vielen Höhenmeter und technisch anspruchsvollen Felder sturzfrei vernichten zu können.

Anna beendete das Rennen auf dem 9. Rang und Silvan auf dem 19. Rang.

 

Wir durften ein eindrucksvolles Rennwochenende bestreiten und freuen uns jetzt schon auf die noch kommenden Rennen in diesem Jahr!   :-)

 

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