Enduro World Series Les Orres

Auf das Renne in Canazei folged nur eine Woche später gleich der nächste Weltcup. Etwa zwei Autostunden von Genf, in den Französischen Alpen in Les Orres fand das fünfte Rennen der Enduro World Series statt.  Nebst einem Bikepark bietet Les Ores auch super Möglichkeiten mit dem Lift bis auf 2500 m zu fahren und von dort über cool Singletrails ins Tal zu brettern. 

Nach dem ich beim letzten Rennen mein Bike zerstörte, startete ich mit meinem Ersatzbike. Auf dem Programm standen acht stages, über 5000m Downhill aufgeteilt auf zwei Tag. Für einmal hatten wir auf den Transfers mehr Liftunterstützung als gewöhnlich. Manche Stages starteten zu oberst auf dem Berg und endeten ganz unten im Tal. Demensprechende anwpruchsvoll und zeitgleich auch lang waren die einzelnen Stages. Es war ein Mix aus hochalpinen Trails welche oft in verwinkelten Spitzkehren endeten. 
Am ersten Tag hatte ich noch etwas Mühe mit den teils sehr engen Kurven. Trotz einem sturzfreien Tag war ich mit meiner Leistung nicht ganz zufrieden. Die Abstände zu den Fahrern um mich herum waren wie gewohnt sehr eng und ich wusste, dass ich am zweiten Tag nochmol vollgas geben musste wenn ich mich noch steigern wollte. 
Nach heftigen Regenfällen in der Nacht wurde leider eine der Längsten Stages gestrichen. Somit mussten wir am zweiten Tag fast keine Höhenmeter hochtreten. Da es nur drei Stages waren zählte jede Sekunde. Ich zeigte drei gute Läufe und attackierte was ging ohne unnötige Fehler zu machen. Schlussendlich konnte ich mich noch steigern und beendete das Rennen auf dem guten 91. Rang. Damit sammelte ich weitere wichtige Weltcuppunkte. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.