Die 7te Runde der Enduro Word Series in Valberg-Guillaumes in Frankreich begann für uns schon mitte Woche, da der Mittwoch, Donnerstag und Freitag als Trainingstage genutzt werden konnten. Am Samstag und Sonntag fand dann das eigentliche Rennen statt.

 

Das ganze Rennen war sehr physisch ausgelegt, bei welchem viele Höhen- und Tiefenmeter gemeistert werden mussten. Die Wetterverhältnisse waren durchzogen und die feuchten Bedingungen veranlassten, dass der Prolog und eine Rennstrecke vom Samstag kurzfristig gestrichen wurden. Somit standen am Samstag drei zu bewältigende Stages auf dem Programm. Die Strecken waren sehr natürlich gewählt mit vielen Switchbacks, technischen Stellen, schnellen Stücken und einem atemberaubenden Panorama.

Auf diese Weise erklommen wir am ersten Renntag 2’150 Höhenmeter und vernichteten diese anschliessend wieder.

Nun hiess es Kräfte einteilen, denn nach bereits vier vollen Tagen ununterbrochenem Trampen, hatten wir doch etwas müde Beine.

 

Am zweiten Renntag  hatte Anna auf der Stage 2 einen Sturz, welcher glücklicherweise glimpflich ausging, ihr aber viel Zeit kostete. Zwei der insgesamt vier Stages befanden sich teilweise in einem Bikepark, waren oft wurzlig und sehr rutschig. Über alle Strecken wurden nochmals 1’310 Tiefenmeter gemeistert.

 

Silvan erreichte den 100sten Schlussrang, Anna den 27sten Rang.

Für Silvan steht nun für diese Saison noch die letzte EWS Round 8 in Finale Ligure in Italien bevor! J

Das dritte Rennen CET fand in Saint Marie aux Mines in den Vogesen statt. Nach einem Trainingssturz am Freitag vor dem Rennen hatte Silvan noch starke Zweifel, ob ein Start möglich sein wird. Dennoch reisten wir an das Rennen und wir entschieden am Sonntag morgen doch beide zu Starten. Silvan wollte auf den ersten Stages schauen wie es läuft. Es standen sechs Wertungsprüfungen, über 36km und 1400 hm verteilt, an. Da es schon lange nicht mehr geregnet hatte, waren die Trails extrem trocken und wir waren froh, dass wir unsere Maxxis Shortys montiert hatten. Trotz der staubigen Angelegenheit waren die Trails extrem cool zum Fahren. Nach drei Stages fühlte sich Silvan besser und konnte auf den letzten drei nochmals so richtig gas geben. Auch Anna lief es nach anfänglichen Startschwierigkeiten besser und auf der zweiten Hälfte konnte sie nochmals Boden gut machen. Schlussendlich Resultierte der gute 5te Schlussrang für Sie und Silvan beendete sein Rennen auf dem 17. Rang.

Ich fuhr im August mein ersten iXS Downhill Cup am Wiriehorn. Nach dem offiziellen track walk am Freitag (der zu Fuss und ohne Bike eine echte Herausforderung war :D), entschied ich mich das Rennen mit meinem Trek Slash zu fahren. Die abwechslungsreiche Strecke ging in drei Teilabschnitten kurz durch den Wald, einen Wiesenhang hinab und enthielt viele kleinere Sprünge und Anlieger.
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Nach dem freien Training am Samstagregnete es heftig und lange in der Nacht auf den Sonntag. Im Training vor dem Rennen war die Strecke sehr rutschig und ich legte mich ein paar Mal in den Matsch. :) Glücklicherweise trocknete die Strecke bis zum Rennen ab und der Boden wurde sehr griffig. So konnte ich die Rennstrecke zügig, mit viel Spass und dem 6ten Rang meistern. :)
Wieder durfte ich sehr nette Menschen kennen lernen. :) Leider verletzte sich meine neu gewonnene Freundin Karin während dem Training und musste ihr Rennen vorzeitig beenden.
Ich wünsche ihr gute Besserung und viel Geduld!!! :*

In der diesjährigen Rennsaison fuhren wir zweimal ein etwas anderes Format. Anstatt die Strecken jeweils in Einzelwertung zu fahren, beschlossen wir diese im Team zu meistern. 😀 Das erste Rennen, Enduro2, fand über drei Tage in der wunderschönen Region von Les Arcs in Frankreich statt.

In den ersten zwei Stages mussten wir an unserer optimalen Rennposition feilen, da wir sehr unterschiedliche Renntempi fahren. Am besten funktionierte es, wenn Anna vorweg und Silvan hinterherfuhr. Unter zurufen von Richtungsänderungen, motivierenden Sprüchen und unterstützendem Hochschieben an steilen Rampen, wurde so eine gute Teamarbeit gezeigt. ;P

 

Das zweite 3-Länder Endurorennen fand am Reschenpass bei Nauders statt. Wieder shredderten wir zu zweit über die wurzligen Trails. Diese superschöne Bikeregion mit ihren endloslangen Abfahrten hatte es in sich. Für Anna war dies ein spezielles Rennen, da sie ihr erstes Endurorennen vor zwei Jahren hier fahren durfte.

Nach zwei Tagen war dieses tolle Rennen leider auch schon wieder vorbei, … aber wir kommen wieder! 😉

 

In beiden Rennen erreichten wir den 6ten Platz! Olééééé!!!