Im Bremgarterwald bei Bern fand das Glasbrunnen Cross statt. Ich konnte in einem starken Feld den vierten Rang nachhause fahren. Leider startete ich wieder etwas weit hinten und hatte somit keine Chance mit der Spitze mitzufahren. Die acht Runden fuhr ich mehr oder weniger mein eigenes Rennen. Dafür konnte ich es umso mehr geniessen. Die Strecke war super abwechslungsreich und anspruchsvoll. Die beste Querstrecke die ich je gefahren bin. Danke an die Organisatoren.

Nächster Quer-Stop ist Dagmersellen!

 

Mein Start in die Quersaison ist zwar etwas spät, dafür umso besser;). Heute bestritt ich das Flückiger Cross in Madiswil. Nach der langen Enduro Saison mit anschliessender Saisonpause hatte ich noch keine Ahnung wie es um meine From stand. Deshalb ging ich auch nicht mit grossen Erwartungen nach Madiswil – dafür mit umso mehr Vorfreude!

Es war eine sehr anspruchsvolle Strecke. Die kalte Luft machte dieses Unterfangen nicht gerade einfacher. Die Strecke führte über viele verwinkelte Kurven, durch ein kurzes Waldstück und über rutschig abfallende Hänge hinunter. Einige Fahrer hatten mit der technischen Strecke so ihre Mühe. Auch ich ging zwei Mal zu Boden. Ich muss mich definitiv noch etwas an das Querrad gewöhnen;).

Da ich hier das erste Mal am Start stand, musste ich das Rennen von fast ganz hinten in Anspruch nehmen. Ich startete deshalb so schnell wie möglich. Insgesamt mussten 3 Runden zurückgelegt werden. In der ersten überholte ich wo ich nur konnte und am Ende dieser fand ich mich bereits auf dem 4. Rang wieder.

Auf den letzten zwei Runden konnte ich mich auf den zweiten Rang hervor arbeiten. Der Sieg war für mich heute aber nicht mehr zu holen.

 

Im Bike-Mekka Finale an der Ligurischen Küste Italiens fand das letzte Rennen der Enduro World Series 2016 statt. Auch für Silvan war es das letzte Rennen der Saison.

In zwei Tagen mussten insgesamt sieben Wertungsprüfungen bestritten werden. Schon im Training zeigte sich, dass es zwei anstrengende Tage werden würden. Am Samstag standen 50 km und 1700 hm, am Sonntag 50 km und 1500 hm auf dem Programm.

Die erste Stage startete auf dem berühmten Roller Coaster und die nächste führte den Corkscrew hinunter. Leider hatte Silvan dann zu Beginn der dritten Stage einen Platten. Deshalb stand für Sonntag somit auch nicht mehr primär das Resultat, sondern der Spass im Vordergrund.

Start der ersten Stage am Sonntag war die Nato-Base. Von da führte die Strecke über vier Strecken bis hinunter ans Meer. Als letzte Stage musste noch der Männer DH bezwungen werden. Mit seinen groben felsigen Abschnitten und den vielen Fans am Streckenrand, war dies sicher das Highlight des Tages.

Finale war eines der coolsten Rennen der Saison und schlussendlich resultierte daraus der 131 Schlussrang.

Allgemein hatte das Grassi Enduro Racing Team eine ausgezeichnete Saison.

Deshalb ein herzliches Dankeschön an alle unsere Sponsoren die uns während dieser Saison unterstütz haben. Ohne sie wäre diese perfekte Saison nicht möglich gewesen.

Grassi Bikes Aarau – Vanoli AG  Zofingen – Allnav OthmarsingenTrekbikesTST-TradingJulbo Brillen

Und jetzt geht’s mal ab in die Trainingspause.

 

Die 7te Runde der Enduro Word Series in Valberg-Guillaumes in Frankreich begann für uns schon mitte Woche, da der Mittwoch, Donnerstag und Freitag als Trainingstage genutzt werden konnten. Am Samstag und Sonntag fand dann das eigentliche Rennen statt.

 

Das ganze Rennen war sehr physisch ausgelegt, bei welchem viele Höhen- und Tiefenmeter gemeistert werden mussten. Die Wetterverhältnisse waren durchzogen und die feuchten Bedingungen veranlassten, dass der Prolog und eine Rennstrecke vom Samstag kurzfristig gestrichen wurden. Somit standen am Samstag drei zu bewältigende Stages auf dem Programm. Die Strecken waren sehr natürlich gewählt mit vielen Switchbacks, technischen Stellen, schnellen Stücken und einem atemberaubenden Panorama.

Auf diese Weise erklommen wir am ersten Renntag 2’150 Höhenmeter und vernichteten diese anschliessend wieder.

Nun hiess es Kräfte einteilen, denn nach bereits vier vollen Tagen ununterbrochenem Trampen, hatten wir doch etwas müde Beine.

 

Am zweiten Renntag  hatte Anna auf der Stage 2 einen Sturz, welcher glücklicherweise glimpflich ausging, ihr aber viel Zeit kostete. Zwei der insgesamt vier Stages befanden sich teilweise in einem Bikepark, waren oft wurzlig und sehr rutschig. Über alle Strecken wurden nochmals 1’310 Tiefenmeter gemeistert.

 

Silvan erreichte den 100sten Schlussrang, Anna den 27sten Rang.

Für Silvan steht nun für diese Saison noch die letzte EWS Round 8 in Finale Ligure in Italien bevor! J

Das dritte Rennen CET fand in Saint Marie aux Mines in den Vogesen statt. Nach einem Trainingssturz am Freitag vor dem Rennen hatte Silvan noch starke Zweifel, ob ein Start möglich sein wird. Dennoch reisten wir an das Rennen und wir entschieden am Sonntag morgen doch beide zu Starten. Silvan wollte auf den ersten Stages schauen wie es läuft. Es standen sechs Wertungsprüfungen, über 36km und 1400 hm verteilt, an. Da es schon lange nicht mehr geregnet hatte, waren die Trails extrem trocken und wir waren froh, dass wir unsere Maxxis Shortys montiert hatten. Trotz der staubigen Angelegenheit waren die Trails extrem cool zum Fahren. Nach drei Stages fühlte sich Silvan besser und konnte auf den letzten drei nochmals so richtig gas geben. Auch Anna lief es nach anfänglichen Startschwierigkeiten besser und auf der zweiten Hälfte konnte sie nochmals Boden gut machen. Schlussendlich Resultierte der gute 5te Schlussrang für Sie und Silvan beendete sein Rennen auf dem 17. Rang.

Ich fuhr im August mein ersten iXS Downhill Cup am Wiriehorn. Nach dem offiziellen track walk am Freitag (der zu Fuss und ohne Bike eine echte Herausforderung war :D), entschied ich mich das Rennen mit meinem Trek Slash zu fahren. Die abwechslungsreiche Strecke ging in drei Teilabschnitten kurz durch den Wald, einen Wiesenhang hinab und enthielt viele kleinere Sprünge und Anlieger.
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Nach dem freien Training am Samstagregnete es heftig und lange in der Nacht auf den Sonntag. Im Training vor dem Rennen war die Strecke sehr rutschig und ich legte mich ein paar Mal in den Matsch. :) Glücklicherweise trocknete die Strecke bis zum Rennen ab und der Boden wurde sehr griffig. So konnte ich die Rennstrecke zügig, mit viel Spass und dem 6ten Rang meistern. :)
Wieder durfte ich sehr nette Menschen kennen lernen. :) Leider verletzte sich meine neu gewonnene Freundin Karin während dem Training und musste ihr Rennen vorzeitig beenden.
Ich wünsche ihr gute Besserung und viel Geduld!!! :*

In der diesjährigen Rennsaison fuhren wir zweimal ein etwas anderes Format. Anstatt die Strecken jeweils in Einzelwertung zu fahren, beschlossen wir diese im Team zu meistern. 😀 Das erste Rennen, Enduro2, fand über drei Tage in der wunderschönen Region von Les Arcs in Frankreich statt.

In den ersten zwei Stages mussten wir an unserer optimalen Rennposition feilen, da wir sehr unterschiedliche Renntempi fahren. Am besten funktionierte es, wenn Anna vorweg und Silvan hinterherfuhr. Unter zurufen von Richtungsänderungen, motivierenden Sprüchen und unterstützendem Hochschieben an steilen Rampen, wurde so eine gute Teamarbeit gezeigt. ;P

 

Das zweite 3-Länder Endurorennen fand am Reschenpass bei Nauders statt. Wieder shredderten wir zu zweit über die wurzligen Trails. Diese superschöne Bikeregion mit ihren endloslangen Abfahrten hatte es in sich. Für Anna war dies ein spezielles Rennen, da sie ihr erstes Endurorennen vor zwei Jahren hier fahren durfte.

Nach zwei Tagen war dieses tolle Rennen leider auch schon wieder vorbei, … aber wir kommen wieder! 😉

 

In beiden Rennen erreichten wir den 6ten Platz! Olééééé!!!

La Thuile ist ein kleiner Wintersportort ganz in der Nähe des Mont Blanc gelegen. Bekannt wurde es vor allem wegen des dort ansässigen Ski-Weltcups. Jetzt war es aber Austragungsort des vierten Rennes der Enduro Welt Serie. Für Silvan war es die erste Teilnahme bei einer EWS. Er fuhr mit dem Ziel in die Top 100 zufahren nach La Thuile. Die Startliste zeigte aber schon, dass dies ein ziemlich schwieriges Unterfangen werden würde. Nebst allen Top Enduro Fahrern der Welt waren auch einige Downhill Profis, wie zum Beispiel Sam Hill oder Troy Brosnan, am Start.

 

Donnerstag und Freitag fand das Training auf den Strecken statt. Samstag und Sonntag mussten jeweils 3 Stages a ca. 10 Minuten absolviert werden. Die Stages waren extrem anspruchsvoll. Auf den teils über 900 Höhenmeter Downhill mussten super technische und steile Trails bezwungen werden. Fast jede Strecke war auch mit ein paar knackigen Anstiegen gespickt. Leider erlitt das Bike von Silvan, nach einem soliden ersten Tag, einen Defekt auf der dritten Stage.  Dabei büsste er über 30 Sekunden ein. Trotz diesem Defekt und einem kleinen Crash am letzten Tag, war es eines der coolsten Rennen der Saison. Schlussendlich resultierte der 131 Schlussrang.

La Thuile hat echt epische Trails und ist für jeder, der natürliche Bikeparks liebt, ein Abstecher wert.

Film: Silvan im Rockgarden

Für die Saison 2016 und 2017 werden wir neu durch die Vanoli AG als Hauptsponsor unterstützt. Vanoli AG ist ein Bauunternehmen aus Zofingen welches vor allem im Bahnbau, Gleisbau und Tiefbau / Strassenbau tätig ist.

Unser Team möchte sich auf diesem Weg recht herzlich bei Markus Bindschädler und der Vanoli AG für die Unterstützung bedanken.

www.vanoli.ch

Der Enduro-Topfahrer François Bailly-Maitre organisierte eine Fahrstunde von Genf, im Gebiet Haut Jura, ein etwas anderes Enduro Rennen. Kost und Logis waren ebenso wie der Start im Rennen inbegriffen. Alle Fahrer wurden im selben Hotel untergebracht und konnten so Abend, zusammen mit einem feinen Essen, über das Erlebte des Tages diskutieren. Nebst Weltklassefahrern wie Damien Oton und Jérôme Clementz war auch Silvan mit von der Partie.

Die drei Fotos fassen das Wochenende perfekt zusammen. Coole Trails (leider sehr schlammig), gutes Essen und eine tolle Stimmung unter den Fahrern. Daneben Vollgas Racing. Eigentlich alles wofür Endurofahren steht – naja mal abgesehen vom Essen.

Am ersten Tag wurde Silvan etwas vom Pech verfolgt. Er musste im letzten Drittel des Feldes starten und hatte deshalb reichlich Verkehr auf den Stages. Dennoch lief es gut. Bis zur Stage vier hatte er sich dann auch zur Spitze vorgearbeitet. Unglücklicherweise kam das Fahrzeug mit seinem Bike erst sehr spät an und somit fuhr er wieder im letzten viertel des Feldes zur Stage vier hoch. Nach all den Fahrern war dies beinahe unfahrbar.  Eigentlich war es mehr eine Schlammrutsche wie ein Trail. Außerdem hatte es dann auch noch Stau durch Fahrer welche die schwierigen Stellen nicht mehr fahren konnten. Schlussendlich verlor er fast zwei Minuten auf die Spitze. Zum Ende brach noch die Schraube des Dämpfers und er musste die letzte Stage mit dem defekten Bike fahren.

Wettertechnisch ging es am Sonntag genau gleich weiter. Es regnete die ganze Nacht und auch durch den Tag wurden die Fahrer nicht verschont. Es standen drei sehr lange Stages von über zehn Minuten an. Zum Glück konnte Silvan sein Bike reparieren das Rennen ohne grössere Probleme fertig fahren. Mit einer Endzeit von über 60 Minuten landete er auf dem 18. Rang. Trotz allem ein gutes Resultat.