La Thuile ist ein kleiner Wintersportort ganz in der Nähe des Mont Blanc gelegen. Bekannt wurde es vor allem wegen des dort ansässigen Ski-Weltcups. Jetzt war es aber Austragungsort des vierten Rennes der Enduro Welt Serie. Für Silvan war es die erste Teilnahme bei einer EWS. Er fuhr mit dem Ziel in die Top 100 zufahren nach La Thuile. Die Startliste zeigte aber schon, dass dies ein ziemlich schwieriges Unterfangen werden würde. Nebst allen Top Enduro Fahrern der Welt waren auch einige Downhill Profis, wie zum Beispiel Sam Hill oder Troy Brosnan, am Start.

 

Donnerstag und Freitag fand das Training auf den Strecken statt. Samstag und Sonntag mussten jeweils 3 Stages a ca. 10 Minuten absolviert werden. Die Stages waren extrem anspruchsvoll. Auf den teils über 900 Höhenmeter Downhill mussten super technische und steile Trails bezwungen werden. Fast jede Strecke war auch mit ein paar knackigen Anstiegen gespickt. Leider erlitt das Bike von Silvan, nach einem soliden ersten Tag, einen Defekt auf der dritten Stage.  Dabei büsste er über 30 Sekunden ein. Trotz diesem Defekt und einem kleinen Crash am letzten Tag, war es eines der coolsten Rennen der Saison. Schlussendlich resultierte der 131 Schlussrang.

La Thuile hat echt epische Trails und ist für jeder, der natürliche Bikeparks liebt, ein Abstecher wert.

Film: Silvan im Rockgarden

Für die Saison 2016 und 2017 werden wir neu durch die Vanoli AG als Hauptsponsor unterstützt. Vanoli AG ist ein Bauunternehmen aus Zofingen welches vor allem im Bahnbau, Gleisbau und Tiefbau / Strassenbau tätig ist.

Unser Team möchte sich auf diesem Weg recht herzlich bei Markus Bindschädler und der Vanoli AG für die Unterstützung bedanken.

www.vanoli.ch

Der Enduro-Topfahrer François Bailly-Maitre organisierte eine Fahrstunde von Genf, im Gebiet Haut Jura, ein etwas anderes Enduro Rennen. Kost und Logis waren ebenso wie der Start im Rennen inbegriffen. Alle Fahrer wurden im selben Hotel untergebracht und konnten so Abend, zusammen mit einem feinen Essen, über das Erlebte des Tages diskutieren. Nebst Weltklassefahrern wie Damien Oton und Jérôme Clementz war auch Silvan mit von der Partie.

Die drei Fotos fassen das Wochenende perfekt zusammen. Coole Trails (leider sehr schlammig), gutes Essen und eine tolle Stimmung unter den Fahrern. Daneben Vollgas Racing. Eigentlich alles wofür Endurofahren steht – naja mal abgesehen vom Essen.

Am ersten Tag wurde Silvan etwas vom Pech verfolgt. Er musste im letzten Drittel des Feldes starten und hatte deshalb reichlich Verkehr auf den Stages. Dennoch lief es gut. Bis zur Stage vier hatte er sich dann auch zur Spitze vorgearbeitet. Unglücklicherweise kam das Fahrzeug mit seinem Bike erst sehr spät an und somit fuhr er wieder im letzten viertel des Feldes zur Stage vier hoch. Nach all den Fahrern war dies beinahe unfahrbar.  Eigentlich war es mehr eine Schlammrutsche wie ein Trail. Außerdem hatte es dann auch noch Stau durch Fahrer welche die schwierigen Stellen nicht mehr fahren konnten. Schlussendlich verlor er fast zwei Minuten auf die Spitze. Zum Ende brach noch die Schraube des Dämpfers und er musste die letzte Stage mit dem defekten Bike fahren.

Wettertechnisch ging es am Sonntag genau gleich weiter. Es regnete die ganze Nacht und auch durch den Tag wurden die Fahrer nicht verschont. Es standen drei sehr lange Stages von über zehn Minuten an. Zum Glück konnte Silvan sein Bike reparieren das Rennen ohne grössere Probleme fertig fahren. Mit einer Endzeit von über 60 Minuten landete er auf dem 18. Rang. Trotz allem ein gutes Resultat.

Delémont war der erste Austragungsort der Schweizer Enduro Serie (Helveti’cup). Wir freuten uns riesig ein Rennen in der Schweiz fahren zu dürfen. Nebst einigen World Series Fahrern war auch alles, was in der Schweizer Enduroszene Rang und Namen hat, am Start.

Insgesamt mussten in den zwei Tagen über 70 Kilometer, 2500 Höhenmeter und sieben Stages zurückgelegt werden. Die Tage vor dem Rennen regnete es ziemlich viel. Am Samstag starteten wir dann aber bei Sonnenschein zu den ersten drei Stages. Wie erwartet fanden wir dennoch extrem nasse und rutschige Bedingungen vor. Diese machten die technischen, verwurzelten und mit Jurafels durchzogenen Trails extrem schwierig zu fahren. Wegen eines Defektes auf der Stage 2 wurde Silvan am ersten Tag etwas zurückgehalten.

In der Nacht auf Sonntag goss es dann wieder wie aus Kübeln. Zum Glück hörte es bis zum Start auf und wir wurden für den Moment nur von unten nass. Die Bedingungen hatten sich aber alles andere als verbessert. Die Stages waren zusätzlich auch noch technischer und tretlastiger.

Wir starteten im letzten Viertel des Feldes und die Strecken waren dementsprechend durch die vor uns startenden Fahrern gezeichnet. Als wir die letzte Stage erreichten, setzte der Regen wieder ein und der machte den Trail zu einer Rutschpartie.

Anna wurde am Ende 9. und Silvan konnte dank einer konstanten Leistung am Sonntag, seinen verpatzten Start vom Samstag wieder gut machen und das Rennen auf dem 13. Rang beenden.

 

in racemode

 

Letztes Wochenende fand das 2te Rennen der Cannondale Endurotour in Mollau (FRA) statt. Während ich am Sonntagmorgen in der Früh zur ersten Stage starten konnte, musste Silvan leider mit Fieber, Schnupfen und Kopfschmerzen das Bett hüten.

Insgesamt gab es fünf Stages, wobei der Aufstieg zur dritten Stage am längsten war. Die Strecken fuhren sich flowig bis verblockt, immer mit einem atemberaubenden Panorama im Augenwinkel. 😉  Abgesehen von einem kleineren Sturz in Stage zwei, verlief das Rennen ganz gut. Am Schluss erreichte ich Rang 10.

Streckenprofil Mollau

 

 

Unser zweites Rennen fand für einmal ganz nahe der Schweizer Grenze statt. Der kleine Ort Dabo in den Vogesen war der Austragungsort des ersten Rennens der Cannondale Endurotour. Da es die ganze Woche regnete und auch am Wochenende nicht besser ausschaute, machten wir uns auf ein hartes Rennen gefasst.

In dieser Serie werden die Rennen als Blindrace ausgetragen. Das heisst es gibt kein Training vor dem Rennen und man fährt die Strecken sozusagen im Blindflug. Für uns war dies etwas Neues.

Es regnete fast den ganzen Sonntag und war nicht mehr als 7 Grad warm. Die meiste Zeit kämpften wir uns auf den Stages durch rutschige off-camber Kurven und tiefe Schlammrinnen. Dies machte das Rennen extrem anstrengend und Stürze waren fast nicht zu vermeiden. Schlussendlich beendete Silvan das Rennen auf dem guten 19. Rang von 350 gestarteten. Anna konnte das Rennen leider nach der vierten Stage nicht zu Ende fahren.

 

Endlich durften wir am vergangenen Wochenende in die Enduro-Saison 2016 starten. Das Rennen Dolcenduro der Urge 1001 Enduro Tour fand in Dolceacqua in Italien statt. Für uns war es das erste Rennen in der Klasse der lizenzierten Fahrer und der Wettkampf diente deshalb in erster Linie als Standortbestimmung.

Nach heftigen Regengüssen zu Beginn des Trainingstags am Samstag, besichtigten wir die Rennstrecken. Diese führten uns durch atemberaubende mediterrane Landschaften mit Ausblick auf das Mittelmeer und überall roch es nach Thymian und Rosmarin. Die Trails waren einfach nur genial! Die Stages führten durch technisch anspruchsvolle bis auch sehr schnelle Abschnitte, jedoch gab es auch immer wieder sehr tretlastige Streckenabschnitte. Zufällig erfuhren wir während dem Training, dass die aktuell ausgesteckte dritte und vierte Stage gestrichen und durch eine Strecke am Ende des Tals ersetzt werden würde. Mit Hilfe des Buses schafften wir es unter Zeitdruck die letzte Strecke noch im Hellen besichtigen zu können. Bis nach oben brauchten wir mit dem Auto ganze 40 Minuten und wir wussten, dass uns am nächsten Tag ein hartes und langes Rennen bevorstand.

Am Renntag wurden wir bei perfektem Wetter um 9 Uhr auf die 55 Kilometer lange Strecke geschickt. Nebst den Enduro-Weltspitzefahrern wie Nico Vouillloz und Cécile Ravanel waren viele weitere Topfahrer aus Europa am Start dabei. Es war klar, dass dies kein einfaches Rennen werden würde.

Auf der ersten Stage ging es, nach über einer Stunde Wartezeit, mit einem Kaltstart auf die Strecke. Diese forderte uns, mit ihren steilen Anstiegen, alles ab. Die zweite Stage war der ersten sehr ähnlich und die Anfahrt zur Stage drei hatte es ebenfalls in sich. Zuerst führte der Weg ungefähr 10 Kilometer das Tal hinauf und auf den letzten 5 Kilometer mussten nochmals etwa 1000 Höhenmeter zurücklegt werden. Für die letzte Rennstrecke brauchte es nochmals volle Konzentration, um die vielen Höhenmeter und technisch anspruchsvollen Felder sturzfrei vernichten zu können.

Anna beendete das Rennen auf dem 9. Rang und Silvan auf dem 19. Rang.

 

Wir durften ein eindrucksvolles Rennwochenende bestreiten und freuen uns jetzt schon auf die noch kommenden Rennen in diesem Jahr!   :-)

 

Diesen Samstag nahm ich am Radquer-Rennen in Pfaffnau teil. Nach der ersten Runde konnte ich mich mit vier weiteren Fahrern absetzen. Beim steilen Anstieg kurz vor Rennhälfte, musste ich das Spitzentrio ziehen lassen. Im weiteren Verlauf des Rennens konnte ich die Distanz zwischen mir und meinen Verfolgern stetig vergrössern. In der letzten Runde versuchte ich nochmals nach vorne aufzuschliessen. Am Schluss fehlten mir 9 Sekunden für einen Podestplatz. Trozdem bin ich mit meiner Leistung zufrieden.

Rangliste